Warum Demokratie? Warum Menschenrechte? 

 

Zielgruppe: Einwohner:innen in Schleswig-Holstein zwischen 16 und 30 Jahren

1. Projekthintergrund

Leider haben wir in den letzten Jahren weltweit und auch in Europa extremistische und rechtspopulistische Strömungen sowie islamistischen Extremismus erlebt. Aus diesem Grund schafft der Verein Aktion für Menschenrechte e.V ein Bildungsangebot sowohl für Schulen und Hochschulen als auch den öffentlichen Raum. Ziel ist es, einen Beitrag zur Wahrung und Förderung demokratischer Werte und der Menschenrechte zu leisten, um den (sozialen) Frieden in der Gesellschaft zu bewahren. Es soll ein aktives Netzwerk geschaffen werden, das sich für die Förderung dieser Werte einsetzt.

2. Projektbeschreibung

Die Bildungsangebote finden in Form von zehn Workshops statt, die sowohl online als auch in Präsenz angeboten werden. Pro Workshop können bis zu 20 Personen teilnehmen.

Wir erreichen unsere Zielgruppe über unseren Verein, unser Netzwerk aus einem vorangegangenen Projekt sowie durch Werbung in Schulen und Kontakte zu Hochschulen.

2.1 Ablauf der Online-Workshops:

Die Online-Workshops finden über Zoom statt und dauern 145 Minuten.

Ablauf:

1. Input einer/s Aktivistin/en für Demokratie und Menschenrechte aus Ländern wie dem Iran, Afghanistan, Syrien, dem Irak oder der Türkei über die Gründe des Engagements für Demokratie und Menschenrechte. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

2. Einteilung der Teilnehmenden in Arbeitsgruppen mit der Aufgabe, Biographien von Widerstandskämpfer:innen und Partisan:innen während der Nazi-Herrschaft in Deutschland zu recherchieren, deren Beweggründe und Motive zu erfassen. Die Teilnehmenden werden anschließend gebeten, Fragen aus der Recherche in die heutige Zeit zu transferieren und sie ggf. dem eingeladenen Gast zu stellen.

3) Gemeinsam wird ein Resümee gezogen, werden offene Fragen besprochen und die Teilnehmenden zum Engagement in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Bereichen eingeladen.

2.2 Ablauf der Präsenzworkshops:

Die Präsenzworkshops sind für sechs Stunden geplant und finden an Schulen, Hochschulen, anderen Bildungseinrichtungen oder kulturellen Veranstaltungshäusern statt.

Ablauf:

1. Input einer/s Aktivistin/en für Demokratie und Menschenrechte aus Ländern wie dem Iran, Afghanistan, Syrien, dem Irak oder der Türkei über die Gründe des Engagements für Demokratie und Menschenrechte zu berichten. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

2. Exkursion an einen Gedenkort aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, der je nach Ort des Workshops ausgewählt wird.

3. In der Gedenkstätte wird eine Auseinandersetzung mit dem historischen Ort und den Geschehnissen stattfinden. Dazu werden Führungen, Lesungen und andere Formate angeboten. Wir kooperieren dabei mit Gedenkstätten in Norddeutschland.

4. Gemeinsam wird ein Resümee gezogen, werden offene Fragen besprochen und die Teilnehmenden zum Engagement in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Bereichen eingeladen.

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